Freitag, 29. Mai 2015

[Books] Cassandra Clare - Clockwork Angel // Cassandra Clare - The Infernal Devices. Clockwork Angel



*Please scroll down for the english translation

Nachdem ich Die Chroniken der Unterwelt so toll fand, war es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis ich die anderen Bücher von Cassandra Clare lesen würde. Lang hats nicht gedauert ;) Clockwork Angel ist der erste Band der Chroniken der Schattenjäger und spielt in derselben Welt - nur im London der 1878er Jahre. 

Die Rezensionen zu Die Chroniken der Unterwelt findet ihr hier:




Cassandra Clare - Clockwork Angel // Cassandra Clare - The Infernal Devices. Clockwork Angelallgemein

Titel: Chroniken der Schattenjäger - Clockwork Angel
Originaltitel: The Infernal Devices. Book One. Clockwork Angel
Autor: Cassandra Clare
Verlag: Arena Verlag
Preis: 18,99€
Genre: Fantasy
Format: Gebunden
Seitenanzahl: 571
ISBN: 978-3-401-06474-1
Original Erscheinungsdatum: 2010
Deutsches Erscheinungsdatum: 2011

Kaufen?



kurzbeschreibung

"Londons Unterwelt mag gefährlich sein - doch die Liebe ist die gefährlichste Macht von allen. London, 1878. Die sechzehnjährige Tessa sollte sich eigentlich daraufkonzentrieren, ihren verschwundenen Bruder zu suchen - und nicht, sich in zwei Jungen gleichzeitig zu verliben. Während in Londons Straßen nach Einbruch der Dunkelheit finstere Kreaturen umherschleichen, verstrickt Tessa sich immer stärker in ein gefährliches Liebesgeflecht. Und schon bald braucht sie all ihre Kräfte, um nicht nur ihren Bruder zu retten, sondern auch ihr eigenes Leben. Der spektakuläre Auftakt zu den Chroniken der Schattenjägern. Die Vorgeschichte zum internationalen Bestseller Chroniken der Unterwelt."


erster satz

"Der Dämon explodierte in einem Regen aus blutigem Sekret und Eingeweiden."


Cassandra Clare - Clockwork Angel // Cassandra Clare - The Infernal Devices. Clockwork Angel

zitate

"Weißt du, es hat einmal eine Zeit gegeben", setzte Gabriel an, "da dachte ich, wir könnten Freunde werden, Will." 

"Und es hat einmal eine Zeit gegeben, da dachte ich, ich sei ein Frettchen", erwiderte Will ungerührt, "aber das hat sich im Nachhinein als Opiumwahn herausgestellt. Hast du von dieser Nebenwirkung gewusst? Mir war das nämlich neu."

S. 321

"Ganz gleich, wie das äußere Erscheinungsbild eines Menschen ist", sagte er gedehnt, "ob du männlich oder weiblich, stark oder schwach, krank oder gesund bist - all diese Dinge sind von geringerer Bedeutung als das, was dein Herz enthält. Wenn du das Herz eines Kriegers hast, dann bist du auch ein Krieger. Alle anderen Dinge sind nur wie das Glas einer Lampe, aber du bist das Licht, das darin scheint."

S. 338

inhalt

Tessa zieht nach dem Tod ihrer Tante von New York nach London auf Bitten ihres Bruders Nate. London ist regnerisch, kalt, grau, nebelig und auch sonst nicht gerade ansprechend. Der Umstand, dass Tessa gefangen genommen wird und man sie zwingt, Fähigkeiten zu trainieren, von denen sie nie den Hauch einer Ahnung hatte, um ihren Bruder zu retten, tut das Übrige. Dann lernt sie Will kennen - einen jungen Schattenjäger, der sie mit ins Institut nimmt. Und dort lernt sie eine völlig neue Welt kennen. Eine Welt voller Dämonen, Schattenjäger, Schattenwesen, Vampiren, Hexenwesen und Irdischen. Und sie erfährt, dass sie selbst nie das gewesen war, was sie geglaubt hatte. Ein Mensch. Stattdessen muss sie der bitteren Wahrheit ins Auge blicken, dass sie ein Schattenwesen ist. Die natürlichen Feinde der Schattenjäger. Kann sie ihnen also trauen? Oder sollte sie das Weite suchen? Und was ist mit Will, der ein dunkles Geheimnis aus seiner Vergangenheit hütet? Und Jem, der ebenfalls etwas verheimlicht? 


Natürlich ähnelt das Buch den Chroniken der Unterwelt, was auch zu erwarten war. Das wird natürlich noch dadurch verstärkt, dass man einige der Figuren bereits kennt: Magnus Bane und Camille zum Beispiel. Außerdem lernt man die Vorfahren von Jace und Isabelle und den anderen kennen - die Herondales, die Lightwoods und andere Schattenjäger-Familien, deren Namen einem bekannt vorkommen. 

Tessa ist die Protagonistin des Buches. Sie ist ein richtiger Bücherwurm, ein Punkt, der sie in meinen Augen sympathischer gemacht hat. Das wars aber auch schon. Irgendwie kam ich mit ihrer unglaublichen Naivität nicht zurecht. Ein richtiges Mädchen - im Hinblick auf die Zeit. In manchen Situationen dachte ich, dass ich sie doch endlich etwas mehr mögen würde, in der nächsten war das wieder vorbei. Clary fand ich damals super, Tessa hingegen ist nicht so ganz meins... Meistens fand ich sie eher nervig, naiv, töricht und dumm...

William Herondale ähnelt ein wenig Jace. Jedoch fand ich Jace von Anfang an faszinierend - klar, arrogant, nervig und manchmal unausstehlich - aber dennoch faszinierend. Will jedoch finde ich eigentlich nur unausstehlich. Mit ihm konnte ich leider überhaupt nicht warm werden. 

Jem Carstairs. Da wären wir endlich bei einem Charakter, den ich richtig mochte! Seine Zerbrechlichkeit und gleichzeitig seine Stärke. Sein kränkliches Äußeres, sein starkes Inneres. Sein Charakter - ihn mochte ich von Anfang an! Und ich hatte ehrlich absolut keine Ahnung, wieso sich Tessa von Will angezogen fühlte, wo doch Jem da war... 

Charlotte. Die Leiterin des Instituts mit gerade einmal 23 Jahren. Eine Frau - und dann auch noch so jung - die täglich um Respekt kämpfen muss. Die drei Waisen aufgenommen hat und auch mit ihnen täglich zu kämpfen hat. Die von anderen Schattenjägern nicht ernst genommen wird und trotzdem nie aufgibt. Ich liebte sie! 

Henry, der Mann von Charlotte. Und total durchgeknallt. Aber liebenswürdig. Bringt einen immer wieder zum lachen und gleichzeitig zum verzweifeln. Ein herrlicher Charakter! 

Sophie: Das Hausmädchen. Eine wahre Schönheit, entstellt durch eine Narbe, die sich quer über ihr hübsches Gesicht zieht. Spielt keine allzu große Rolle, aber irgendwie war sie von Anfang an meine Lieblingsfigur. Die Art und Weise, wie sie mit Will umgeht - einfach herrlich! Ich hoffe sehr, dass sie in den anderen Büchern mehr Beachtung bekommt und zeigen kann, was alles in ihr steckt! 

Die Geschichte ist wieder einmal vielschichtig und größtenteils interessant und weiß immer noch zu überraschen. Dennoch hat es etwas länger gedauert, reinzukommen. Besonders der Anfang zog sich hin und insgesamt konnte die Geschichte mich auch nicht so fesseln wie zuvor Die Chroniken der Unterwelt. Der Schreibstil ist größtenteils flüssig und leicht, jedoch mit einigen (vielen) Längen. 
Und mal ehrlich, welcher Idiot kam den auf die Idee "Clockwork Angel" mit "Klockwerk Engel" zu übersetzen??? Ich meine: Klockwerk!!!! Was zur Hölle soll den das sein??? Uhrwerk Engel hätte sich tausendmal besser angehört als Klockwerk Engel - was im Übrigen zu einer richtigen Stolperfalle beim Lesen wird. Jedes Mal wenn das Wort kam, stockte ich beim Lesen, was ziemlich nervig war. Und wenn man schon im Titel Clockwerk Angel schreibt, dann hätte man es auch gleich im Inhalt unübersetzt lassen können. Aber ganz sicher nicht Klockwerk Engel. Das ist einfach grausig, ganz ehrlich...

Man muss Die Chroniken der Unterwelt nicht kennen, um diese Bücher lesen zu können! 


Cassandra Clare - Clockwork Angel // Cassandra Clare - The Infernal Devices. Clockwork Angel

fazit

Sowohl Tessa als auch Will fand ich als Figuren nicht sonderlich gelungen. Jem und Sophie haben mir gut gefallen und auch Charlotte und Henry waren ein nettes, wenn auch sonderbares Pärchen. Besonders toll fand ich jedoch die Szenen mit den bereits bekannten Figuren: Magnus Bane und Camille. Beide kommen mit dem gewohnten Charisma daher und können herrlich überzeugen. Die Geschichte hat viele Längen und es fehlt oftmals an Spannung. Im Vergleich zu Die Chroniken der Unterwelt leider deutlich weniger gelungen. Außerdem stört mich die Klockwerk Engel Übersetzung extrem. Grausiges Wort. 
Dennoch will ich wissen, wie es weiter geht und hoffe, dass die anderen Bände etwas mehr überzeugen können. 





__________________________________________________________

Hello Loves,

as you know I love The Mortal Instruments. So it was just obviously to read The Infernal Devices. 

The story

Tessa moves from New York to London because of her brothers wish. London is rainy, cold, grey and misty - and the circumstance, that she´s captured by two strange women doesn´t really make it better. They teach her skills, she never knew from, but Tessa would do everything to save her brother. Then she mets Will, a shadowhunter. And he shows her a world full of demons, shadowhunters, vampires and witches. But what is about her? She has to realise, that she´s not human, that she´s something more. But what? Can she trust the shadowhunters? Her natural enemies? And what is about Wills dark secret? And Jem, who is hiding something as well?

Of course, The Infernal Devices is similar to The Mortal Instruments. The reunion with Magnus Bane and Camille intensify this feeling, but also the point, that we met the ancestors of Jace and Isbelle and the others - the Herondales, the Lightwoods and other shadowhunter families. 

Tessa is the female protagonist of the story. She´s a bookworm and she´s very greenly. A girly. Most times I found her very annoying, greenly, fatuous and stupid....

William Herondale is a bit similar to Jace. But I liked Jace from the beginning - of course he was arrogant, annoying and obnoxious - but fascinating. William is to me just obnoxious. I didn´t liked him at all. 

Jem Carstairs. Finally a charakter I really liked. I loved his charakter and his fragility simultanious to his strenght. I really don´t know, why Tessa likes Will, while Jem is there.

Charlotte. The 23 years old head of the institute. A woman - especially this young - who has to fight daily for her respect. A strong woman with a strong charakter. I really liked her.

Henry, the husband from Charlotte. Totally cracked. But amiable. A magnificent charakter!

Sophie: the maid. A real beauty, blemished by a scar. She has just a small role, but I really liked her. My favorite charakter and I really hope, that she can show in the next books, what´s really inside of her! 

The story is complex and most times interestig. But it is slightly tedious in places and it took a longer time for me to get into the story. Some of the charakters seem to be a bit pale and I missed the tension in some places. 

result

Tessa as well as Will were figures I didn´t like at all. Jem, Sophie, Charlotte and Henry were better. I loved the scenes with the old known charakters Magnus Bane and Camille. Both come with their old known usual charisma. The story misses tension and is tedious sometimes. In direct comparison to The Mortal Instruments it´s a lot less good. Of course I want to know how the story goes on and I really hope the next books are better.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen