Montag, 18. Mai 2015

[Film-Review] Die Zeit, die uns noch bleibt


Allgemein

TitelDie Zeit, die uns noch bleibt
Originaltitel: And when did you last see your father?
Erscheinungsjahr2007
DrehbuchDavid Nicholls
Regie: Anand Tucker 
Nach dem Buch von: Blake Morrison
FilmproduktionUniversal Pictures 
Laufzeitca. 92 Minuten
FSK: ab 6 Jahren
Besetzung: Colin Firth, Jim Broadbent, Juliet Stevenson
Genre: Drama

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Worum geht´s?

"Wie viel Zeit bleibt uns irgendwann noch mit den Menschen, die  uns am meisten bedeuten? Erleben Sie Oscar Preisträger Colin Firth und Jim Broadbent in einer wundervollen, bewegenden Vater-Sohn-Geschichte - behutsam insziniert und beeindruckend gespielt! Die Verfilmung des internationalen Bestsellers "Wann hast du zuletzt deinen Vater gesehen?" von Blake Morrison " ist ein beeindruckendes Plädoyer für einen intensiven Umgang miteinander...und hallt lange nach...

Als der erfolgreiche Schriftsteller Blake Morrison erfährt, dass sein krebskranker Vater Arthur nur noch wenige Wochen zu leben hat, beschließt er, zu seinen Eltern zu ziehen, um seinen Vater auf seinem letzten Weg zu begleiten. Während dessen Zustand sich zunehmend verschlechtert, erinnert sich Blake an gemeinsame Momente: an heftige Konflikte wie an Momente schönster Vertrautheit, die er mit seinem Vater teilen durfte.  Und er besinnt sich immer stärker der Zeit, die ihm und seinem Vater noch bleibt..."

Darsteller

Colin Firth: Spielt den Sohn Blake äußerst überzeugend. Man sieht ihm die Zerrissenheit förmlich an und fühlt mit ihm mit, auch wenn ich ihn manchmal wiederum sehr herzlos fand (gegenüber seiner Frau und seinen Kindern). Er spielt jede einzelne Gefühlsregelung hervorragend. 

Jim Broadbent: Hier hatte ich anfangs meine Probleme, da ich ihn einfach immer als Professor Slughorn aus den Harry Potter Filmen gesehen habe...aber nach einer Weile habe ich mich daran gewöhnt, den auch er spielt äußerst überzeugend und gut. 


Zitate

"You should never ever wish anyone dead. What if it became true?"

"Time you learn to drive" - "What? Here?" - "Well, at least here there´s no one for you to smash into!"
Meine Meinung

Ein Film über die Familie. Über Abschied. Krankheit. Konflikte aus der Vergangenheit. 


Blake und sein Vater standen sich nicht immer nah. Es gab Konflikte und Streits, Dinge, die Blake nicht einfach vergessen kann. Eine Mischung aus Nähe und Distanz. Aus Liebe und Hass. Aus Trauer und Erleichterung. Die Zerrissenheit. Colin Firth spielt all das äußerst überzeugend und man kann mit ihm mitfühlen. Die Thematik ist bewegend und reist einen mit. 
Solche Konflikte gibt es sicherlich in vielen Familien und alles wird sensibel und einfühlsam dargestellt. Es regt zum Nachdenken an und lässt einen nicht so schnell los. 

Die Schauspieler sind durchweg überzeugend und bringen das Thema sensibel und gut rüber. Trotz der traurigen Thematik ist der Film nie kitschig, überladen oder rührselig.  


Fazit

Ein schöner, trauriger Film zum Nachdenken, der trotz Tränen nie kitschig oder schmalzig wird. 




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Title: And when did you last see your father?
Year: 2007
Script: David Nicholls
Regie: Anand Tucker 
After the novel from: Blake Morrison
Production: Universal Pictures 
Time: ca. 92 Minuten
Actors: Colin Firth, Jim Broadbent, Juliet Stevenson
Genre: Drama

BuyDVDBluRay

A wonderful film about family. Goodbyes and farewells. Illness. A film, that will give you tears without being corny. Just a sad film about a father and a son and about their way to say goodbye. Let go.

4 points out of 5.

Love,
Madie





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