Sonntag, 8. März 2015

[Rezension] J.K. Rowling - Harry Potter und der Gefangene von Askaban


[Rezension] J.K. Rowling -  Harry Potter und der Gefangene von Askaban






allgemein

Titel: Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Originaltitel: Harry Potter and the Prisoner of Azkaban
Autor: J.K. Rowling
Verlag: Carlsen Verlag
Preis: 16,90€
Genre: Fantasy
Format: Gebunden
Seitenanzahl: 448
ISBN: 3-551-55169-3
Original Erscheinungsdatum: 1999
Deutsches Erscheinungsdatum: 1999

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kurzbeschreibung

"Natürlich weiß Harry, dass das Zaubern in den Ferien strengstens verboten ist, und trotzdem befördert er seine schreckliche Tante mit einem Schwebezauber an die Decke. Die Konsequenz ist normalerweise: Schulverweis! Nicht so bei Harry; im Gegenteil, man behandelt ihn wie ein rohes Ei. Hat es etwa damit zu tun, dass ein gefürchteter Verbrecher in die Schule eingedrungen ist und es auf Harry abgesehen hat? Mit seinen Freunden Ron und Hermine versucht Harry ein Geflecht aus Verrat, Rache, Feigheit und Verleumdung aufzudröseln und stößt dabei auf Dinge, die ihn fast an seinem Verstand zweifeln lassen."





erster satz

"Harry Potter war in vielerlei Hinsicht ein höchst ungewöhnlicher Junge."



zitate

">>Aufhören! Aufhören!<<, rief der Verkäufer, stocherte mit dem Wanderstock durch die Käfigstäbe und trieb die Bücher auseinander. >>Die bestell ich nie wieder, nie! Es ist die Hölle! Ich dachte schon, es könne nicht mehr schlimmer kommen, als wir zweihundert Exemplare von dem Titel Das Unsichtbare Buch der Unsichtbarkeit hier hatten - hat ein Vermögen gekostet und wir haben sie nie gefunden...<<"
S. 58 



">>Oh, wie dumm wir doch alle waren!<<, höhnte Malfoy. >>Wir hätten sie streicheln sollen! Da hätten wir doch von allein draufkommen können!<<"
S. 120 

">>O ja<<, sagte Fred feixend. >>Dieses kleine hübsche Pergamentchen hat uns mehr beigebracht als alle Lehrer dieser Schule zusammen.<<"
S. 201

">>Mr. Wurmschwanz wünscht Professor Snape einen schönen Tag und rät dem Schleimbeutel,sich die Haare zu waschen.<<"
S. 300


inhalt

Harry Potter wird langsam erwachsen. Das, was im ersten und zweiten Band noch Kinderbücher waren, geht langsam ins Jugendalter über. Die Sprache, die Probleme, das Verhalten der drei Freunde - alles ist geprägt von der Problematik über das Erwachsenwerden. So wie auch die Leser der Harry Potter-Bände werden auch die Protagonisten älter. Und das ist auch gut so! 



Harry hat auch in diesem Band wieder viel um die Ohren: neben dem schulischen Stress gibt es da noch Sirius Black - einen gefürchteten Verbrecher aus Askaban, dem Zauberergefängnis. Und der ist offenbar hinter niemand anderem als Harry höchstpersönlich her. Aber warum? Und was verschweigen ihm der Zaubereiminister, Dumbledore und die anderen Erwachsenen? Und wieso reagiert er allein so stark auf die Dementoren - grauenvolle, gefühlslose Wesen, die ihren Opfern jegliches Glücksgefühl aussaugen und sie die schlimmsten Momente ihres Lebens erneut durchleben lassen? 


Auch der dritte Band bleibt spannend, obwohl es hier ausnahmsweise mal nicht um eine Gefahr von Voldemort geht. Dieser Band unterscheidet sich daher von den bisherigen und auch den folgenden Bänden. J.K. Rowling beschreitet hier etwas andere Wege - anders, aber dennoch gut. Das Buch ist wie immer spannend geschrieben, reißt einen mitten in die Geschichte hinein und lässt einen nicht mehr los. Ich brauche nur die Buchdeckel aufzuklappen und schon bin ich in der Welt von Harry gefangen. Ich durchlebe mit ihnen ihren Schulalltag, ihre Probleme, die freundschaftlichen Differenzen und die Gefahren und keine Sekunde kommt Langeweile auf. Wie immer schafft es Rowling, den Leser völlig einzufangen in ihrer Geschichte. 
Alle Figuren - die alten wie die neuen - sind detailliert und nicht einfach nur dahin geklatschte Nebenfiguren. 

Erwähnen möchte ich jedoch explizit noch einmal die beiden Weasley-Zwillinge Fred und George: Besonders Fred hat mich ab dem dritten Band immer mehr überzeugt und er avanchierte dann ziemlich schnell zu meinem Lieblingscharakter! Ich liebe die Sprüche der beiden und ihre Scherze und Streiche... 

Und am Ende ist doch vielleicht nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint.

fazit

Der dritte Band war das Buch, welches mir als Kind am wenigsten gefallen hat. Aber je öfter ich das Buch gelesen habe, desto besser hat es mir gefallen. Es bleibt spannend und es wird langsam erwachsener. Wie immer ein hervorragender Harry Potter Band, eine herausragende Geschichte mit einem exzellenten Schreibstil und überragendem Lesevergnügen. Wie immer habe ich nichts als Lobhudelei für Harry Potter übrig ;) 







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